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Buster

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Buster ist ein Standard-Goldendoodle. Er wurde am 11. Oktober 2003 geboren und stammt aus der Zucht GlenEden in Berryville, Virginia in den USA. Die Familie Hahn, Besitzer von GlenEden, züchtet neben Pferden auch Labradoodles und Goldendoodles und ist auf den meisten Listen der renommierten Züchter dieser Hunderassen zu finden.

         Pudel     Herz  Golden Retriever

Busters Mutter ist eine mittelgroße Golden Retriever Hündin, namens Sweet Sandy Gleneden, sein Vater ist ein Großpudel namens Sonny Brilliance, der eine Reihe von Auszeichnungen gewonnen hat. Beide Elternteile weisen einen beglaubigten Stammbaum aus und stammen aus der Zucht Gleneden.
 
Buster kommt aus einem Wurf von 10 Geschwistern. Alle Welpen haben in der Zwischenzeit einen neuen Besitzer gefunden. Da unsere Familie von August 2001 bis August 2006 in der Nähe von Berryville, Virginia, in den USA gewohnt hat, konnten wir ihn persönlich abholen. Die Familie Hahn gehört aber zu den Züchtern, die die Welpen auch per Flugzeug in die ganze Welt verschickt. Frau Hahn berichtete uns, sie habe auch bereits einen Goldendoodle nach Deutschland versandt. Die Welpen werden zu diesem Zweck früh daran gewöhnt, in einer Hundetransportbox zu schlafen. Auch Buster war bereits daran gewöhnt und zieht sich noch heute gerne in seinen"crate" zurück. Auch für den Transport im Auto ist eine derartige Box sehr empfehlenswert. Frau Hahn berechnet nach unserer Anfrage ca. 400,- US Dollars für den Versand eines Welpen nach Deutschland.
 
Buster verliert in der Tat keine Haare. Wenn man sein Fell gründlich bürstet, bleibt zwar ein samtiger Flaum darin hängen, das ist aber alles. Sein erster Besuch beim Tierarzt war ein voller Erfolg. Er ließ sich bereitwillig untersuchen und wurde als kerngesund und charakterlich einwandfrei bezeichnet. Sein Temperament entspricht dem, was wir zuvor über Goldendoodles gelesen hatten. Er ist sehr intelligent und hat innerhalb der ersten  Wochen bereits die Grundbefehle wie 'Komm', 'Sitz' und 'Platz' gelernt. Buster macht zurzeit einen Welpenkurs mit, in dem er weitere wichtige Dinge lernt, aber am liebsten mit den anderen Welpen herumtollt. Er ist sehr gerne mit anderen Hunden zusammen und geht auch auf jeden Menschen zu. Nach 7 Wochen bei uns ist Buster so gut wie stubenrein. Natürlich klappt das nur, wenn wir regelmäßig mit ihm Gassi gehen. Er hat sein Gewicht innerhalb dieser Zeit von ca. 6 kg auf ca. 12 kg verdoppelt. Buster liebt die Spaziergänge durch den Wald und geht gerne auf Eichhörnchenjagd. Zum Glück sind die flinker und geschickter als er.

In der Zwischenzeit hat Buster seinen Welpenkurs abgeschlossen. Er hat so ziemlich alles brav gelernt, bis auf das "bei Fuß". Das passt ihm wohl nicht, denn sobald er das Wort Fuß hört, dreht er ab, auch wenn man ihm ein tolles Leckerchen vor die Nase hält. Hier hat Buster seinen eigenen Kopf, aber das werden wir weiter mit ihm üben.

Weiterhin hat Buster gelernt, mit einem "invisible fence", einem unsichtbaren Zaun zu leben. Da wir hier in Amerika ein sehr großes Grundstück haben, haben wir uns einen solchen unterirdischen Zaun einbauen lassen. Er besteht aus Draht, der rund um den Garten unter der Erde verlegt wird, einer Steuereinheit, die in der Garage hängt und einem Empfänger, den Buster um den Hals trägt. Sobald er sich dem Zaun nähert, hört er einen Pfeifton. Er weiß dann, dass er schnell wieder zurücklaufen muss, denn wenn er diesen ignoriert, bekommt er einen leichten Stromschlag. Nun, da er weiß, bis wohin er darf, kann er ohne Leine im Garten herumlaufen. Später darf er auch ganz alleine im Garten bleiben.

Buster war in der Woche vor Ostern  zum ersten Mal mit uns in Ferien am Meer. Er hat sich wacker geschlagen. Die Autofahrt dauerte ca. 6 Stunden, doch er war die ganze Zeit über sehr brav. Unser Ferienhaus auf den Outer Banks war ihm zu Beginn etwas unheimlich und er wollte zunächst nicht so richtig fressen. Nach 2 Tagen hatte er sich aber gut eingelebt und fühlte sich sehr wohl. Am meisten Spaß hatte er am Strand. Dort fraß er mit Vorliebe trockenen Seetang oder tollte mit anderen Hunden herum. Wir sind froh, dass er sich als guter Urlaubshund entpuppt hat.

Mitte Mai war Buster zum ersten Mal beim Hundefrisör. Da es im Washingtoner Raum im Sommer extrem heiß wird (es herrschen bereits im Mai Temperaturen bis zu 34°C) haben wir sein Fell kurz schneiden lassen. Auch wenn wir uns an seinen neuen Anblick gewöhnen mussten, finden wir ihn noch immer sehr süß. Und er fühlt sich mit seinem kurzen Fell pudelwohl.

In den Sommerferien war Buster mit uns in Kanada, New Hampshire und Maine. Er hat alle Wanderungen und Ausflüge begeistert mitgemacht. Zum Glück war es im Norden nicht so heiß. Für Buster waren es genau die richtigen Temperaturen. Das einzige, was er nicht mochte, war das Wasser. Ob See- oder Meerwasser, er macht lieber einen großen Bogen darum. Bald muss er wieder geschoren werden. Sein Fell ist wieder richtig lang geworden.

Buster hat nun seinen nächsten Hundekurs begonnen. Er ist jetzt im Kurs für fortgeschrittene junge Hunde. Das Wichtigste, was er nun lernen muss, ist, dass er auf Befehl kommen muss. Er hat sich sehr gefreut, seine Hundefreunde aus den ersten beiden Kursen wieder zu finden.

Buster hat am 11. Oktober seinen ersten Geburtstag gefeiert. Vorher hat er uns noch einen gehörigen Schreck eingejagt. Anfang Oktober hatte er zuhause Plastikperlen unserer Mädchen gefressen, dazu muss er wohl kräftig aus dem Putzeimer getrunken haben oder eine anderweitige giftige Substanz verschluckt haben. Jedenfalls musste er wegen akutem Nierenversagen für 5 Tage in die Hundeklinik. Die Ärzte waren zuerst sehr pessimistisch, doch hat sich Buster in der Zwischenzeit gut erholt und seine Nierenwerte sind wieder im normalen Bereich. Er bekommt jetzt spezielles Futter für nierenkranke Hunde. Wir müssen abwarten, wie er sich entwickelt und ob die Nieren einen bleibenden Schaden davongetragen haben oder nicht. Im Augenblick sind wir optimistisch. Mittlerweile wiegt Buster 28 kg und hat eine Schulterhöhe von 64 cm.

Busters Nierenwerte haben sich einige Wochen nach seinem Klinikaufenthalt zum Glück stabilisiert. Auf Anraten des Tierarztes bekommt er allerdings weiterhin das Spezialfutter. Aber ansonsten merkt man ihm von seiner Krankheit nichts mehr an. Wir hoffen, dass das auch auf Dauer so bleibt.

Weihnachten steht vor der Tür. Buster musste sich für das Weihnachtsphoto als Rentier verkleiden. Ganz glücklich war er darüber nicht. Ansonsten ist er aber wieder ganz der Alte, gesund und lebhaft.

Mittlerweile ist es Ende Januar 2005. Buster erlebt seinen zweiten Winter. Er liebt den Schnee, tollt darin herum wie ein kleiner Welpe. Das einzige, was ihm nicht gefällt, ist, wenn seine Pfoten voller Schneeklumpen sind. Er hat jetzt wieder sein Winterfell, das hält ihn auch bei Temperaturen um minus 15°C schön warm. Seine Nierenwerte sind vor kurzem wieder gemessen worden. Alles in Ordnung!

Buster ist nun schon 2 Jahre alt. Im Juni mussten wir ihn zwei Wochen in eine Hundepension geben, da wir nach Deutschland geflogen sind. Es hat ihm aber dort viel Spaß gemacht, auch wenn er am Ende froh war, uns wiederzusehen. Im Juli durfte er dann mit auf eine Tour durch Tennessee, Kentucky und Ohio.

Eigentlich sollte er jetzt aus dem Welpenalter raus sein. Das weiß er aber nicht so richtig. Noch benimmt er sich nicht immer wie ein großer, erwachsener Hund. Im Sommer haben wir Buster zweimal scheren lassen. Jetzt ist sein Fell für den anstehenden Winter wieder recht lang geworden.

Nun ist beinahe wieder ein Jahr vergangen. Ende August 2006 sind wir aus den USA nach Deutschland zurückgezogen. Buster hat den langen Flug bestens überstanden und sich schnell in seiner neuen Heimat eingewöhnt. Im ländlichen Sinziger Raum lernt er Kühe kennen und ist begeistert von all den herrlichen Gerüchen. Gerne streunt er in den Feldern hinter unserem Haus herum. Dem müssen wir leider bald einen Riegel vorschieben. Buster wird in Kürze 3 Jahre alt und es geht ihm prächtig.

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen. Buster ist mittlerweile 4 Jahre alt, im besten Hundealter. Unseren Garten haben wir eingezäunt, so dass Buster nur noch streunen gehen kann, wenn jemand das Gartentor auflässt. Buster geht es gut in Deutschland. Ob er sich wohl noch an Amerika erinnern würde? Im Ort ist er übrigens bekannt wie ein "bunter Hund". Viele Leute, die uns beim Spaziergang treffen, fragen, ob das nicht der Hund von der Website sei. Zum Glück bildet er sich nichts darauf ein, sondern freut sich einfach über die außergewöhnliche Zuwendung.

Buster ist im November 2008 ganz groß herausgekommen. Er wurde in einem Zeitungsartikel des Münchener Merkur mit der Überschrift "Goldendoodle oder Tierheimhund" abgelichtet. In diesem Artikel geht es um die Frage nach dem zukünftigen "first dog" des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Buster thront unter der Obama-Familie, rechts von ihm ein Foto von Bill Clinton mit seinem Hund "Buddy", links von ihm George W. Bush mit seinem Hund "Barney". Damit ist Buster zumindest der "first dog" von Sinzig geworden. Herzlichen Glückwunsch, Buster!

Wir machen einen Sprung ins Jahr 2010, leider mit einer traurigen Nachricht. Buster ist sehr krank, er hat bösartige Tumore in der Leber. Nachdem er Anfang des Jahres schlecht fraß, brachten wir ihn zu unserer Tierärztin, die schließlich die Diagnose stellte: Leberkrebs. Ob es eine Folge seiner Vergiftung aus dem Jahre 2004 ist oder einfach Pech, wissen wir nicht. Zum Glück handelt es sich aber um eine Krebsart, die mit Chemotherapie behandelt werden kann. Insofern bekommt Buster seit einigen Wochen diese Chemotherapie, die er bisher gut verträgt. Allerdings verliert er viele seiner schönen Haare. Er sieht zurzeit ein wenig zerrupft aus, doch wachsen die Haare mit der Zeit nach. Wie seine Lebenserwartung nun aussieht, können uns die Ärzte nicht sagen. Wir müssen die ersten Ergebnisse nach Ende des ersten Therapiezyklus abwarten. Buster ist nun sechseinhalb Jahre alt, eigentlich im besten Hundealter!

25. Mai 2010: Es folgt der letzte Eintrag auf dieser Seite. Wir mussten Buster zu unserer großen Trauer am 18. Mai 2010 einschläfern lassen. Trotz Chemotherapie ging es ihm immer schlechter. Er war zuletzt nur ein Schatten seiner selbst, sehr abgemagert und schwach. Wir wollten ihn nicht länger leiden lassen. Er fehlt uns ganz furchtbar. Wir sind dankbar für die wunderbare Zeit, die wir mit ihm verbringen durften, auch wenn diese viel zu kurz war.

 

 

 

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